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Hier sind alle bisherigen Projekte des

"Projekt Seelsorgeeinheitschor Hardheim"

beschrieben. Klicken Sie sich doch einfach mal durch ...

In "Lieder zur Bergpredigt" veranschaulicht Jonathan Böttcher seit vielen Jahren Kraft und Schönheit des Matthäus-Evangeliums. Die "Lieder zur Bergpredigt" sind Jonathan Böttchers ältestes und bisher erfolgreichstes Konzeptprogramm, das im Frühjahr 1989 zum ersten Mal als CD erschien und im Jahr 2003 in erweiterter Neuauflage erschienen ist.

Nun hat Jonathan Böttcher einen mehrstimmigen Chorsatz herausgebracht und will zusammen mit dem Projektchor den Liederzyklus im Erftaldom zum Klingen bringen.

Die "Lieder zur Bergpredigt" erfreuen sich immer noch und nach wie vor großer Beliebtheit und vereinigen in einfühlsamer Manier die Kraft und Schönheit der im Matthäusevangelium festgehaltenen Worte Jesu mit einer liebevoll komponierten Musik.

Zur Aktualität der Bergpredigt meint Jonathan Böttcher selbst: "In einer Zeit, die nach Orientierungen schreit, waren die Worte des Nazareners wohl noch nie aktueller als heute."

Die Bergpredigt


Im Jahr 2007 war die Botschaft der Bergpredigt auch Thema des Misereor Hungertuchs.
Prof. Li Jinyuan aus China hat die Bilder zum Titel „Selig seid ihr …“ geschaffen.

Es lädt ein, sich auf die "Bergpredigt" Jesu einzulassen. Die Seligpreisungen bilden den Beginn der "Bergpredigt" - sie sind Jesu Bild von der radikal veränderten Welt. Jesus lehrt seine Jüngerinnen und Jünger bestimmte Grundhaltungen, denen Sie in diesem Hungertuch nachspüren können. Was Bildung heißen kann, buchstabiert es künstlerisch, theologisch und spirituell.


Farben und Formen

Das Hungertuch leuchtet in kraftvollem Gelb und Orange, warmes Ocker und Rot heben sich von ernstem Schwarz und Grau ab. Das Kreuz aus Licht, das sich nach oben zum Himmel hin immer weiter öffnet, findet sein Zentrum in Jesus Christus. Menschen drängen sich um ihn, der sie direkt anspricht: "Selig seid ihr, ihr seid gemeint!" Die Körper der Menschen nehmen in ihrer Eckigkeit die Felsformationen des Berges auf: Mit all ihren Ecken und Kanten sind sie unterwegs. Der Berg ist der Ort, an dem Jesus den Menschen seine Liebe zuteil werden lässt.

Feuer, Wasser, Geist

Zu Jesu Füßen brennt ein Feuer. Es steht für das kommende Reich Gottes, das alles neu macht und das alte verbrennt. Darunter leuchtet ein roter Stempel, in den kunstvolle chinesische Schriftzeichen eingeprägt sind: "höchste Güte ist wie das Wasser" (Laotse, Daodejing, 8). Mit Wasser und Geist ist Jesus getauft worden, in ihm springt die Fontäne des "Wassers des ewigen Lebens auf" (Joh 4).



Selig seid ihr...

In den vier roten Kreisen hat Li Jinyuan vier der Seligpreisungen szenisch dargestellt:

"Selig, die arm sind vor Gott":
Hier stellt Li Jinyuan das mühsame Leben der ethnischen Minorität der Yi dar, die im Südwesten Chinas lebt. Das schwarze Kreuz symbolisiert das Hinabgehen Jesu zu den Armen und Entrechteten.

"Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden":
Eine düstere Gefängnisszene, durch die Stäbe des winzigen Fensters erahnt man die Umrisse eines alten Kaiserpalastes - Symbol für Feudalsystem und Diktatur.

"Selig die Trauernden":
Ein Lehrer gibt einen Trost anderer Art weiter, Bücher als Symbole des Wissens und der Bildung. Bildung ist in China und vielen Ländern des Südens für arme Eltern kaum zu finanzieren. Noch schwieriger ist es für Menschen mit Behinderungen, Zugang zu Bildung und Ausbildung zu bekommen.

"Selig, die Frieden stiften":
Wir sehen eine Szene voller Harmonie - Löwe, Pandabärin, Lämmer, Böcke und Menschen lagern beieinander - eine Vision vom Frieden zwischen Mensch und Natur (vgl. Jes 11,5 ff.).

Die Kalligrafie auf dem Hungertuch verschränkt optisch die beiden oberen Vignetten miteinander: "Selig, die arm sind vor Gott" und "Selig die Barmherzigen" lesen wir dort.


... denn euch gehört das Himmelreich

Die ausladende Baumkrone am unteren Bildrand greift das Gleichnis vom Senfkorn auf (Mt 13,31f.). Um heranzuwachsen benötigt der kleine Keim Wasser, das ihn nährt. Genauso braucht nachhaltige Bildung Förderung und Zeit zum Wachsen. Die Darstellungen der Seligpreisungen in den Vignetten sollen sich im Alltag wie ein Samenkorn entfalten: In jeder Szene tritt die Kraft der Solidarität und der Liebe zu Tage, jede Vignette ist wie ein Samenkorn, das Frucht bringen und Jesu Worte verdeutlichen wird: Worte, welche die Alltagsmaßstäbe nicht nur in Frage, sondern auf den Kopf stellen.

Das Meer wird von Dschunken befahren, an deren Decks sich Menschen tummeln: Sie tragen die Lehre Jesu in die Welt hinaus und geben Zeugnis von seiner Liebe zu denen, die am Rande stehen.

Konzert in Schweinberg: Feier des Patroziniumsfest



Besinnliche Lieder und Texte zur Adventszeit

Das Programm des traditionellen Adventskonzertes am Vorabend des Patroziniumsfestes in Schweinberg bestand in diesem Jahr aus musikalischen und gesanglichen Beiträgen der Musikkapelle Schweinberg mit der Solistin Maria Kaufmann sowie des Projektchores der Seelsorgeeinheit Hardheim.

Darüber hinaus wartete Karel Dekempe mit Informationen zum Wirken der Organisation "Fidesco" und zu der von Schweinberg in Kigali in Ruanda (Afrika) unterstützten Missionsarbeit auf. Denn auch die Spenden der Konzertbesucher sollen dazu verwendet werden, Straßenkindern zu Schul- oder Berufsabschluss und zur Aufnahme in eine Familie zu verhelfen.

Nach der Begrüßung durch den Schweinberger Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Manfred Weihbrecht wurde den Besuchern ein gehaltvolles Programm geboten.

Ihre Glaubensüberzeugung taten hernach die Mitglieder des Seelsorgeeinheitschores kund mit den von ihnen ansprechend und mit einer



gewissen schwärmerischen Begeisterung überzeugend gestalteten Liedern und Texten zum Advent.

Begleitet wurde der Projektchor unter der Leitung von Lothar Beger von den drei Instrumentalisten Samira Rohm, Marion Gärtner und Manfred Weihbrecht. Sie erfreuten zunächst mit dem Titel "Ein Licht in dir geborgen, wächst zu neuem Beginn" mit dem einleitenden Text "Ein Funke aus Stein geschlagen" und der damit verbundenen Aufforderung, Licht zu sein wie eine Kerze.

Diese Gedanken waren auch in der darauf bezogenen Meditation von Simone Richter enthalten.

Eine empfehlenswerte, vertrauensvolle Haltung Gott gegenüber verdeutlichten die Titel "Bist zu uns wie ein Vater, Vater unser - unser Vater", "Jesus, du allein bist genug für mich" und schließlich "Jesus, das Licht deiner Liebe leuchtet auf."

Weitere ergänzende Gedanken dazu waren in der Meditation zum Advent von Sieglinde Böhrer ebenso enthalten und wie in der Betrachtung von Wolfgang Weniger zur Bedeutung von Jesus als aufleuchtendem Licht.

Eröffnung des Pfarrheimes

An der feierlichen Eröffung des Pfarrheimes nach der Umfangreichen Renovierung durften wir mit einem Liedbeitrag mitwirken.

Höhepunkt der Einweihungsfeier war die kirchliche Weihe. Zuvor wurden die freiwilligen Helfer geehrt, ohne die die Renovierung nicht in diesem Kostenrahmen möglich gewesen wäre. Der katholische Kirchenchor, der Familienchor „Rückenwind“ und der Projektchor der Seelsorgeeinheit Hardheim umrahmten die Feier musikalisch. Sie repräsentieren einen Teil der vielfältigen Aktivitäten in der Pfarrgemeinde St. Alban.

Silbernes Priesterjubiläum von Pfarrer Lang


Pfarrer Lang hat am Sonntag, 22. Juni 2008, sein 25-jähriges Priesterjubiläum im Rahmen eines Gottesdienstes gefeiert. Als musikalischer Gruß der Seelsorgeeinheit wurden zwei Lieder gesungen:
Zum Zwischengesang das Eröffnungslied zum Weltjugendtag 2005 "Venimus adorare eum" und
zum Credo aus dem Konzertprogramm "Alles hat seine Zeit" von Jonathan Böttcher "Tue, was Du tust, mit Herz".

Zahlreiche Sängerinnen und Sänger der verschiedenen Pfarreien waren mit Leib und Seele dabei ...

Nun ist aber erst mal wieder Pause für den Rest des Jahres.

Pfarrfest


Neben einer Mischung von Familiengottesdienst-Liedern und einzelnen Stücken aus der Probephase zum Weltjugendtag waren beim Pfarrfest-Gottesdienst auch zwei Kostproben für das Konzert mit Jonathan Böttcher zu hören.

Bilder vom Pfarrfest-Auftritt

Bilder: Wolfgang Weniger

Pressestimmen

Abbildung: FN vom 18.09.2007 -

Alles hat seine Zeit

Konzert mit Jonathan Böttcher

Am 18.11.2007 hat der "Projekt Seelsorgeeinheitschor Hardheim" zusammen mit Jonathan Böttcher in der Pfarrkirche St. Alban Hardheim dessen Konzert "Alles hat seine Zeit" als Gemeinschaftswerk aufgeführt.

Damit hat die Projektzeit 2007 ein glanzvolles Ende gefunden.

Ein herzliches Dankeschön an Ingrid Eirich-Schaab, Elmar Zegewitz und Wolfgang Weniger für die Bilder.

Stimmen zum Projekt

Stimmen von Chormitgliedern zum Projekt und zum Konzert:

"Für mich war das Mitsingen bei diesem Konzert einer der glücklichsten Tage in meinem Leben."

„Für mich war dieser Konzertabend, die Proben und das Miteinander der krönende Abschluss für ein gutes Wochenende. Besonders bedanke ich mich für die meditative Einstimmung auf das Konzert ... das „Tönen“ – Danke Jonathan. Wunderbar, wie es Jonathan gelungen ist uns Sicherheit zu geben, ... gerne mache ich wieder mit ... freu mich schon.“

„Für mich war das gemeinsames Singen, auch in den Proben eine tolle Sache. Die Melodien und Texte klingen noch lange in mir nach. Es hat echt Spaß gemacht. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.“

"Für mich war es ein großes Erlebnis mit einem Chor in dieser Größe zu Gottes Ehre zu singen. Wir hatten einen „super Chorleiter“ der es verstand mit uns, in der Kürze der Zeit mit viel Freude und Engagement, diese sehr beeindruckenden Lieder von Jonathan Böttcher einzustudieren. Ich habe ja auch schon mit dem Prosechor zum Weltjugendtag gesungen – so geht mir es jetzt auch wieder – mir fehlt der Chor – für mich ist das Singen, solch bewegender und auch Freude bringender Lieder Ausdruck von tiefem Glauben.“

Presseberichte vom Konzert am 18.11.2007

Wunderbare Atmosphäre gezaubert

Hardheim. Zu einem Genuss und Erlebnis für die zahlreichen Besucher wurde der Auftritt des Liedermachers und Songpoeten Jonathan Böttcher. Zusammen mit seiner Partnerin Bärbel Kunz und dem überzeugenden Projektchor der Seelsorgeeinheit Hardheim unter Leitung von Lothar Beger bot er in der katholischen Pfarrkirche St. Alban in Hardheim am Sonntag ein unvergessliches Konzert.

Böttcher und Kunz verstanden es, gemeinsam mit den in der Mehrheit jungen Leuten des Projektchores eine wunderbare Atmosphäre zu zaubern. Solisten und Chor wurden bei ihren gemeinsamen Auftritten immer wieder zu einem homogenen und harmonischen Ganzen, sorgten für ungetrübten Konzertgenuss und ließen dabei auch deutlich werden, wie das Leben mit Sinn gefüllt und zudem genossen werden kann.

Die Besucher waren angetan von den Texten der Lieder zu Themen wie Glück, Lebensgenuss und Lebensgestaltung. Dabei überzeugte Jonathan Böttcher sowohl mit seiner souveränen Persönlichkeit als auch mit seiner künstlerischen Gestaltungskraft und seiner wohl klingenden, klaren Stimme. Faszinierend waren des Weiteren sein virtuoses Gitarrenspiel und seine imponierenden instrumentalen Überleitungen. Seine Texte und Lieder kamen an und erreichten das aufmerksam und gebannt lauschende Publikum. Bärbel Kunz überzeugte bei ihrer Moderation der größtenteils von ihr zitierten Texte mit ihrer klaren Stimme sowie mit ihrer gekonnten Artikulation. Zudem begleitete sie Jonathan Böttcher als Sängerin, wenn der Chor Pause hatte.

Das Programm des Abends gestalteten die Mitwirkenden mit Liedern und Texten aus Jonathan Böttchers Liederzyklus "Alles hat seine Zeit", aus dem eigens eine Mehrzahl der Lieder von David Plüss für einen modernen Chor arrangiert wurden. Und einen solchen stellte der vollauf überzeugende Projektchor der Seelsorgeeinheit Hardheim dar.

Etwas überrascht waren die Besucher zu hören, dass die modern klingenden Weisheiten der Lieder aus dem Alten Testament stammten und dem Buch Kohelet oder Der Prediger entnommen waren. Es wird die Ansicht vertreten, dass kein anderer Text in der Bibel die Frage nach dem Gelingen des Lebens so eindrucksvoll, nachdenklich und nachhaltig stellt. So modern klingend wie die Texte waren auch die Melodien. Die in den Liedern angesprochenen Themen wurden jeweils vorher von Bärbel Kunz moderiert und von Jonathan Böttcher ergänzt.

Den Besuchern galt zu Beginn des Abends die Empfehlung, ihr Herz "froh und glücklich" sein zu lassen. Danach ließ Bärbel Kunz vor jedem musikalischen und gesanglichen Beitrag jeweils Gedanken zu Weisheiten Salomos aus dem Buch "Der Prediger Kohelet" folgen. Denn dieser habe, so Kunz, außerordentlich viel zur Gestaltung des Lebens zu sagen.Es lohne sich, eine Reise durch Kohelets Gedankenwelt zu unternehmen, wobei gemäß dem Wunsch der Moderatorin wohltuende Erkenntnisse entstehen mögen. So schloss sich am Anfang der verbalen Aufforderung "Tue, was du tust mit Herz" die adäquate gesangliche Gestaltung in Klangfarben an. Danach befassten sich Texte und Lieder mit Gedanken und Meditationen und der jeweils damit verbundenen musikalisch poetischen Aufforderung, das Leben zu genießen und mit Sinn zu füllen.

Es folgte unter anderem die Aufforderung "Glaube an den Tag, denn die Hoffnung breitet ihre Schwingen aus und lädt im Vertrauen auf Gott zu Höhenflügen ein". Diesen Gedanken folgte dann jeweils in musikalisch und gesanglich abwechslungsreicher Gestaltung durch Bärbel Kunz oder Jonathan Böttcher die Überleitung zu den Auftritten des Chores, der diese souverän bewältigte.

Jonathan Böttcher interpretierte das Wunder bei der Hochzeit von Kanaan damit, dass aus dem Alltäglichen immer wieder auch etwas Besonderes werden könne.

Freude bereiteten Solisten und Chor im weiteren Verlauf des Konzerts auch mit dem Titel "Wasser und Wein, Freude und Leid". Positive Lebensperspektiven eröffeneten sich den Zuhörern auch in Verbindung mit der Aufforderung, das Leben zu träumen, den Traum mit anderen Menschen zu träumen und den Traum zu leben.

Es folgte auch die Empfehlung, das Leben nicht allein, sondern gemeinsam zu verbringen. Denn die Liebe mache etwas aus dem Leben und wenn einer falle, helfe ihm der andere. Dieser Erkenntnis wurde in dem Lied "Du, ja du, dich meine ich" Rechnung getragen. Dann wurden die Besucher mit Texten und dem Lied "Bedenke du heut, alles hat seine Zeit" mit gängiger Melodie daran erinnert, dass alles unter dem Himmel seine Zeit hat.

Empfohlen wurde in rührenden Texten, daran zu denken, dass alles Gottes geschenkte Zeit sei und entsprechend zu handeln sei. Doch andererseits gelte es auch daran zu denken, dass es keinen "Fahrstuhl zum Glück" gebe. "Nimm Dir Zeit und gehe Deinen eigenen Weg - lasse Dein Herz froh und glücklich sein", wurde den Zuhörern geraten.

Mit all ihren Liedern und Melodien begeisterten die Mitwirkenden ihr Publikum. Dies dokumentierte besonders der stehend gespendete, lang anhaltende Beifall.

Lothar Beger betonte in seinen Schlussworten, dass die Zeit für das Konzert reif war und nach den spannenden Vorbereitungen nach dem Konzert die notwendige Entspannung folge. Er bedankte sich bei Jonathan Böttcher und Bärbel Kunz mit einer "entspannenden" Erinnerungsgabe und dankte allen Mitwirkenden des Chores für ihr Engagement.

Ihm selbst wurde Dank und Anerkennung für sein Engagement durch Wolfgang Weniger übermittelt, ehe der großartige Abend mit jeweils einer Zugabe sein Ende fand. Er wird bei den Zuhörern zweifellos noch lange nachwirken.

Bericht von Elmar Zegewitz

Presseankündigungen des Konzerts

Abbildung: FN vom 16.11.2007 -

Abbildung: RNZ vom 14.11.2007 -

Abbildung: RNZ vom 14.11.2007 -

Abbildung: FN vom 21.07.2007 -

Abbildung: FN vom 24.07.2007 -

Nähere Informationen zu den Konzerten und den Produktionen von Jonthan Böttcher finden Sie auch unter

www.jonathan-boettcher.de


Alles hat seine Zeit

Ein außergewöhnliches Konzert zu Themen des Lebens
Dieses Programm ist ein Meisterwerk für Ästheten: Bestechend die eingängige Stimme des Liedermachers und Songpoeten. Sie reicht von explosiv ("Du, ja dich, dich meine ich") über weich-motivierend ("Tue, was dein Herz dir sagt") bis zu erhebend-markant ("Jenseits der Ängste") und melodramatisch-eingängig (bei dem unverwechselbaren Sprechgesang im exponierten Stück "Wir Fluchtzeitkünstler"). "Schön ist das Leben - mach etwas aus ihm, Gott geht mit": Klänge, die einen Tag verzaubern können. Zwischen Liedzeilen, wie etwa "Wie kann ich das Leben gewinnen?" und "Freiheit tut gut", tanzt der virtuose Sänger durch die Harmonien und über seine Gitarrensaiten, weitet die Perspektive für die Hoffnung und das Glück des Lebens. "Jenseits der Ängste tanzen die Träume": Jonathan Böttcher lädt ein, Sehnsucht zu spüren, den Wert, die Schönheit und Unbekümmertheit eines beschwingten Lebens vor Gott zu schmecken.
"Alles hat seine Zeit" bietet ein Konzerterlebnis mit positiven Nachwirkungen - eine musikalisch-poetische Aufforderung an uns alle, das Leben zu genießen und mit Sinn zu füllen.



Pressestimmen:

Wer einen Abend mit dieser CD am Kamin verbringt, wird einmal mehr vom Leben und seinem Glückspotential - von Gott! - fasziniert, bewegt, verzaubert sein. Mit "Schön ist das Leben, schön ist jeder Schritt. Mach etwas aus ihm, Gott geht mit" bleibt beim Hörer ein eingängiger Ohrwurm zurück, der einen Tag mit Lebensfreude und Glück füllen kann.

... Durchdacht und handwerklich tadellos verfasste Texte mit Kompositionen auf hohem Niveau ...

Jonathan Böttcher hat nicht nur eine textlich stimmige und sehr sinnliche CD produziert, sondern es entstand ein geradezu "zeitlos" zu nennendes Œuvre, das sich der alten und doch so aktuellen Message von Kohelet, dem Prediger Salomo, widmet.

Weltjugendtag

Der Weltjugendtag war schon etwas Besonderes ... und etwas Besonderes war auch die Probephase und letztlich der gemeinsame Gottesdienst im Vorfeld des Weltjugendtages, an dem neben den Gästen aus Nah und Fern auch Christen unterschiedlichster Konfession der gesamten Seelsorgeeinheit mitwirkten. Ein wahrhaft gelungener Auftakt für ein Fest des Glaubens ...

Weltjugendtag 2005

Aus der Presse:

Musikalische Vorbereitungen auf den Weltjugendtag

In Hardheim wurden eigens zu dem Großereignis ein Projektchor und eine Projektband gegründet - FN besuchten die erste Probe

Von unserem Redaktionsmitglied Ingrid Eirich-Schaab

Hardheim. "Wunderbar, dass wir Seelsorgeeinheit-übergreifend den gleichen Ton finden", freute sich Projektleiter Lothar Beger nach den Stimmübungen: Etwa 30 Jugendliche und jüngere Erwachsene hatten sich im Pfarrheim in Hardheim zur ersten Probe des eigens für den XX. Weltjugendtag initiierten Projektchores und der Projektband eingefunden. Es herrschte eine gelöste Atmosphäre. Egal ob aus Hardheim, Schweinberg, Erfeld oder Gerichtstetten: Jeder wurde freundlich aufgenommen und sofort integriert. Es machte großen Spaß, dabei zu sein und sich von der Begeisterung anstecken zu lassen. Locker, aber durchaus souverän und fachkundig führte der musikalisch versierte Hauptamtsleiter die aus verschiedenen Chören zusammengewürfelte Mannschaft schnell zu einem harmonischen Klangkörper zusammen. Alle waren hochmotiviert bei der Sache, hatten großteils bereits in den eigenen Singgruppen einen Teil des Programmes vorab erarbeitet. So lässt sich bereits nach der ersten Probe mit gutem Gewissen ein Erfolg des Projektes prognostizieren.

Beger sprach bei der Begrüßung von einem "spannendem Projekt." Während der Vorbereitung des örtlichen Vorprogrammes zum 20. Weltjugendtag sei bei den kirchenmusikalisch aktiven Gruppen der Seelsorgeeinheit "die Lust gereift", etwas Gemeinsames beizusteuern. "Da die Jugendlichen aus aller Herren Länder kommen, wollten wir ein möglichst buntes Programm zusammenstellen. Entsprechend wurde auch das Liedgut für den Gottesdienst am 14. August um 10.30 Uhr in der Hardheimer Pfarrkirche ausgewählt.

Da gibt es längst Bekanntes, aber auch international neues geistliches Liedgut, ruhige englischsprachige Gospels ("Let us break bread together" zur Gabenbereitung) und sehr bewegte afrikanische Rhythmen. Vor allem aber viel Mehrsprachiges. "Passende typisch weißrussische Lieder haben wir nicht gefunden, auch mit Hilfe der Spätaussiedler nicht", verdeutlichte Beger das ursprüngliche Ansinnen der Verantwortlichen.

Das bekannte "Kyrie eleison" aus Taizé wird ebenso zu hören sein wie ein mehrsprachiges Sanctus nach der Präfation oder der hebräische Friedensgruß "Hewenu schalom alejchem". Als gemeinsames Bekenntnis zum Glauben erklingen das "Gloria, Ehre sei Gott" von Stimmler-Salzeder, der Antwortgesang "Ich danke meinem Gott" (Fraysse) und der Appell "Vater mach uns eins" vor der Kommunion.

"Wir machen uns auf den Weg" intonieren zum Abschluss der Messfeier Chor und Band sinnträchtig mit Blick auf den tags darauf beginnenden Weltjugendtag. Das dazu eigens komponierte "Venimus adorare eum" steht im Mittelpunkt der zweiten Probe heute um 19.30 Uhr im Pfarrheim. Bei diesem Werk von Gregor Linßem (Text und Musik) handelt es sich um das äußerst anspruchsvolle, gewöhnungsbedürftige und nicht gerade eingängige Mottolied des XX. Weltjugendtages.

Doch zurück zum ersten Treffen von Projektchor und Projektband: Sopran und Alt sind gut besetzt. In den Reihen der Männerstimmen dominieren leere Stühle. Gerade mal zwei Bässe versuchen, sich gegen das Gros der Frauen durchzusetzen. Nach den Stimmübungen erhöht sich die Zahl auf drei. Unterstützung erhalten sie von Dirigent Lothar Beger und Gitarrist Manfred Weihbrecht.

"Bei manchen Liedern wäre es einfach schade, wenn der Tenor fehlen würde", ermuntert der Projektleiter die Sängerinnen von Alt oder Sopran, in die hohe Männerstimme zu wechseln. Zunächst allerdings ohne Erfolg. Gleichzeitig wirbt er um weitere Sänger (ab 14 Jahren), die sich heute Abend zwanglos im Pfarrheim einfinden können.

"Wir müssen versuchen, nicht nur körperlich, sondern auch psychisch anzukommen", ermuntert Beger die Sängerschar mit einfachen Übungen zur Entspannung und zum Abschalten vom Alltag. Da erschallt ein kräftiges "Prosit der Gemütlichkeit" durch die offenen Fenster: Parallel zur Probe findet im großen Saal des Pfarrheims eine Geburtstagsfeier statt.

Dann geht es ans Stimmen der Instrumente: Gitarren, Keyboard und Klarinette sollen noch Unterstützung erhalten von Querflöte, Schlagzeug und Orgel. Weitere Musiker sind willkommen.

Das erste Lied "Let us break bread together" klappt auf Anhieb gut. Aber noch besser würde es vierstimmig klingen. Deshalb lassen sich nun doch einige Frauen überreden, im Tenor mitzusingen. "Wichtig ist mir, dass ihr nicht an den Noten klebt, sondern etwas von der Stimmung herüberbringt", definiert Lothar Beger ein wichtiges Lernziel.

Beim nächsten Stück handelt es sich um ein afrikanisches Danklied in Lingala, der Verkehrssprache im Kongo und weiten Teilen Ostafrikas. "Man spricht die Worte im Wesentlichen so aus, wie sie dastehen", macht der Projektleiter Mut: "Bohingo bwazambe boleki bonene, wanatinde libiso Yesu mobikin . . ." Da der Text für europäisches Sprachempfinden nicht gerade eingängig ist, beschränkt man sich auf zwei Strophen.

"Das Stück lebt davon, dass man glaubt und fühlt, man sei in Afrika. Wichtig ist der Rhythmus," so die Anweisungen des Dirigenten. Zur leichteren Einübung sprechen die Sängerinnen und Sänger den Text zunächst mehrfach nach. Um die ungewohnt vielen Synkopen besser ins Gefühl zu bekommen, klopft Jutta Biller den Rhythmus mit. Manfred Weihbrecht ist ebenfalls voll in seinem Element, improvisiert frei eine Begleitmelodie und trommelt auf seiner Gitarre den Takt dazu. Stur auf dem Notenblatt Text und Melodie mitzuverfolgen, hat gerade in dieser Anfangsphase wenig Sinn. Deshalb lässt der Dirigent das Licht ausmachen und den Chor im Dunkeln die einzelnen Passagen mitfühlen und nachsingen. Mit Erfolg. Das Ganze klingt nach kürzester Zeit erstaunlich afrikanisch.

"Herr, dein Namen sei erhöht", lautet der letzte Titel in dieser Probe. Es ist inzwischen 22 Uhr. Viele kennen das Lied schon. Beispielsweise die Mitglieder der Gruppe "Lebensbaum". Voller Begeisterung und Euphorie erschallt dieser Lobpreis als Nachtgebet durch das Pfarrheim. "Nuancen feilen wir noch aus", verweist Lothar Beger auf die nächste Probe, bevor man den Tag im Eiscafé ausklingen lässt.

© Fränkische Nachrichten - 14.07.2005


Freudiges Fest des Glaubens

Großer Projektchor gestaltete Gottesdienst in Hardheim mit

Hardheim. Ein klein bisschen vom Gefühl, von der Atmosphäre und der Stimmung des Weltjugendtages erlebten die Gottesdienstbesucher auch in der Pfarrkirche St. Alban am vergangenen Sonntag. Gemeinsam mit den Gästen aus Weißrussland und dem eigens für diesen Gottesdienst gegründeten Projektchor der Seelsorgeeinheit Hardheim erlebte man einen Gottesdienst, der durch Inhalt und einer mitreisenden Musik zu einem freudigen Fest des Glaubens wurde.

Dabei konnte man spüren, dass die Tage der Begegnungen in den Pfarrgemeinden vor dem eigentlichen Großereignis in Köln hinsichtlich der Rolle als Gastgeber durchaus ein Geschenk ist. Im Gottesdienst fanden Pfarrer Franz Lang und seine Mitzelebranten in der gewohnten und der russischen Sprache die richtigen Worte und man spürte, dass die katholische Kirche eine große Gemeinschaft ist.

Der Chor der Seelsorgeeinheit unter Leitung von Lothar Beger sprach mit dem Gesang eine Sprache, die keine Grenzen kennt und alle Völker vereint. Dabei unterstrich der Projektchor in vielfacher Hinsicht die Verbundenheit und den Zusammenhalt innerhalb der Seelsorgeeinheit Hardheim, da im Chor Sängerinnen und Sänger aus allen Filialgemeinden vertreten waren.

Die Musik selbst gefühlvoll, manchmal mit viel Temperament und in verschiedenen Sprachen, ganz nach dem Motte des Weltjugendtages, der Christen aus der ganzen Welt zusammenführen soll. Das Mottolied des Weltjugendtages durfte dann auch gerne zweimal im Gottesdienst zu hören sein, wird dies doch in einer Woche beim Abschlussgottesdienst in allen Sprachen der Weltjugendtagesteilnehmer in Köln von hunderttausenden Menschen zu hören sein.

Am Ende des Gottesdienstes sprach Pfarrer Lang allen Helfern im Rahmen der Tage der Begegnung, den Gastgebern und all denen die es werden wollten, den Gästen aus Weißrussland und vor allem dem einmaligen Projektchor der Seelsorgeeinheit Hardheim sei-nen Dank aus.

© Fränkische Nachrichten - 15.08.2005